Mustafa Özal

Team

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Mustafa Özal

Fürchtet Euch nicht vor Geld, das Menschen durch ihre Arbeit erorbern; fürchtet Euch aber vor dem Geld, das die Menschen erobert.

Islamische Weisheit

Mustafa Özal ist Vater von vier Töchtern, deren Geburt er zu den schön­sten Ereignis­sen seines Lebens zählt. Mit Geburten hat er es ohne­hin. So zählt auch die Geburt eines Lämm­chens zu den Erin­nerun­gen sein­er Kind­heit in der Türkei. Zusam­men mit seinem Cousin Kaz­im stürmte er jeden Mor­gen in den Stall sein­er Großel­tern, um nachzuschauen, ob eines der Schafe gelammt hat­te. Wer das Schaf zuerst fand, durfte es sein eigen nen­nen. So schnell kommt man zu einem Tier.

Schnel­ligkeit ist ohne­hin sehr im Sinne des Wirtschaftsin­ge­nieurs. Allem Anderen stünde näm­lich seine Ungeduld, die er für seine wesentliche Eigen­schaft hält, ent­ge­gen. So kommt es sicher­lich nicht von unge­fähr, dass Schwim­men, Ski­fahren, Fit­ness und Fußball spie­len zu seinen Hob­bies zählt. Wenn er es ein­mal nicht ganz so eilig hat, besteigt der ehre­namtliche Schulel­tern­vertreter auch schon mal einen Berg. Es ver­wun­dert daher nicht, dass Özal schon den Mount Ever­est im Visi­er hat.

Wenn sich die per­son­ifizierte Ungeduld nicht ger­ade damit befasst, sich beru­flich oder sportlich auszupow­ern, find­et sie Entspan­nung beim Lesen, Beten und im Kino. Zu seinen Lieblings­fil­men zählt auch „Babam ve Oglum“ – vielle­icht, weil es da um einen kleinen Jun­gen geht, der auf­grund aller­lei famil­iär­er Ver­strick­un­gen und Ver­wick­lun­gen schließlich bei seinen Großel­tern aufwächst?

Hätte Mustafa Özal sein Leben auf ein­er ein­samen Insel einzuricht­en, nähme er seine Fam­i­lie, einige Büch­er und einen inter­net­tauglichen Com­put­er mit (den Inter­net­zu­gang müsste er dann auch noch irgend­wie organ­isieren). Somit wäre Ein­samkeit ein rel­a­tiv­er Begriff und ver­mut­lich bald Leben in der Bude. Wenn es das Schick­sal gnädig mit ihm meinte, wäre er im Zuge ein­er Reise ent­lang der Sei­den­straße auf dieser Insel gelandet und fern von „Geset­zen, Geset­zen, Geset­zen“, die er für die drei Dinge hält, die ihm bei Deutsch­land in den Sinn kom­men.

Als Lebens­mot­to gib der Mozartlieb­haber einen Anspruch an sich selb­st an: Sei ein guter Men­sch, ein guter Ehe­mann, ein guter Vater, ein guter Chef – also ein guter Mus­lim.

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